Rerik & das Salzhaff

Ostseestrand auf der einen & Salzhaff auf der anderen Seite – das macht das Ostseebad Rerik so besonders. Sowohl strandliebende Sonnenanbeter als auch Aktivurlauber kommen hier auf ihre Kosten. Das Salzhaff, ein durch die Halbinseln Wustrow und Boiensdorfer Werder beinahe vollständig von der Ostsee abgetrenntes Gewässer, ist im Durchschnitt nur etwa vier Meter tief und daher ein Paradies für Surfer & Kiter, Segelanfänger, Treetboot- und Kajakfahrer. Obendrein beherbergt das Salzhaff aufgrund des hohens Salzgehaltes, welches ihm seinen Namen verschaffte, eine reiche Unterwassertier- und pflanzwenwelt.

Die geschützte Lage hinter der vorgelagerten Halbinsel Wustrow verlieh Rerik, ehemals Alt Gaarz (slawisch: Burg) ihren Namen. Bereits um 1900 begann in Alt Gaarz der Badebetrieb. Am 1. April 1938 erfolgte die Verleihung des Stadtrechts und eine Umbenennung des Ortes Alt Gaarz in Rerik (Ursprung: Wikingersiedlung „Reric“). Die Halbinsel Wustrow, sowie die Orte Neu Gaarz, Gaarzer Hof, Blengow und Garvsmühlen wurden gleichzeitig Ortsteile von Rerik. Nach 1945 erfolgte der Aufbau des staatlichen Erholungswesens der DDR, es entstanden Betriebsferienheime und Heime des Feriendienstes, sowie Campingplätze. Seit 1991 wurde der historische Ortskern saniert und das Stadtbild erheblich verbessert. 1992 erfolgte die Einweihung der neuen Seebrücke. Seit 1996 ist Rerik Staatliches Seebad.